Expertin für Medien und Vorträge: Sonja Vukovic verbindet ihre bewegende Geschichte von 13 Jahren Magersucht, Bulimie und Drogen mit nüchternen Fakten und praktischen Tipps

SWR Nachtcafé, „Hungern, Sport, Hypnose – alles für die Traumfigur?“, 27.1.2017. Fotograf: Alexander Kluge“

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Reden hilft. Gemeinsamkeit zu erfahren, zu bemerken, dass man mit seinen Problemen und Themen nicht alleine ist, bewirkt, dass man sich weniger verrückt fühlt. Sich mit anderen auszutauschen und in ihren Geschichten wiederzuerkennen hilft besonders dann, wenn man sich selbst nur sehr schwer nahekommen und für die eigenen Probleme einfach keine Lösung finden kann.

Meine Erfahrungen mit dreizehn Jahren Anorexie und Bulimie, dem Leben in einer WG für essgestörte Mädchen, in der Klinik und mit Zwangsernährung, spätere Suchtverlagerung hin zu Drogen, emotionaler Abhängigkeit zu falschen Partnern und Freunden, all das ist nur ein Teil meines Lebens. Der Teil, den ich überwunden habe. Den man mir heute nicht ansieht und der – was am wichtigsten ist – meinen Alltag nicht mehr bestimmt.

Meine Vergangenheit fühlt sich heute fremd an. Wie die eines Menschen, der ich nicht war. Und doch, genau so war ich: voller Selbstzweifel und unfähig, mich selbst wahrzunehmen, süchtig nach Hunger, hungernd nach Anerkennung. Dreizehn Jahre lang war mein Leben bestimmt von kreisenden Gedanken, gefangen im Gefängnis Kopf, das keinen Raum für Leben lies.

Heute bin ich gesund. Verheiratet. Erfolgreiche Autorin. Und Mutter einer wundervollen Tochter.

Ob präventiv, aufklärend oder als Hilfe zur Selbsthilfe: Mit meinen Auftritten, Texten und Beiträgen vermittle ich Ursachen, wirksame Heilungswege und Präventionsmaßnahmen über eine Krankheit, von der fälschlicherweise immer noch zu viele Menschen meinen, sie sei eine Entscheidung.

Als Keynote-Speakerin, Panelistin, Talkshow- und Radiogast erzähle ich gerne live, nahbar und unverblümt meine Kranken- und Heilungsgeschichte und mache so anderen Mut, sich zu öffnen, sich selbst dabei näher zu kommen und so womöglich einen ersten Schritt in ein Leben zu machen, in dem man sich und andere nicht vor allem dafür liebt, wie man ist. Sondern weil man ist.

Meine wichtigsten Botschaften sind:

Sucht ist immer nur ein Symptom! Ihre Ursachen liegen viel tiefer und sind komplex.
Akzeptanz hilft.
Liebe heilt.
Und vor allem: Gesundwerden geht!