Als Journalistin und Buchautorin hat Sonja Vukovic viele Jahre lang die Geschichten anderer erzählt – die von persönlichen Krisen und sozialen Kämpfen, von gewagten Träumen und unmöglichen Tragödien, die vom großem Ruhm und endlosem Rausch.

Sonja Vukovic, Autorin von „gegessen“ und „Christiane F. – Mein zweites Leben“, dem internationalen Bestseller

Bestsellerautorin und Mensch mit einer eigenen Suchterfahrung

Immer mitten drin in einer Welt, in der das größte Lob zu sein scheint, wenn niemand meckert, kam sie nah heran an Menschen, die für ihre Sucht nach Anerkennung besonders weit gingen, und die am Ende häufig das Liebste verloren hatten – und sich selbst.
Eine davon war Christiane F, das einstige Kind vom Bahnhof Zoo. Vukovic schaffte, woran viele Autoren und Autorinnen vor ihr gescheitert waren: einem Menschen nahe zu kommen, dessen psychische Labilität sich vor allem in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen widerspiegelt. Aufbauend auf fast 400 Interviewstunden entstand „Christiane F. – Mein zweites Leben“ und wurde ein Besteller in vielen Ländern der Welt.

Drei Jahre später trat Sonja Vukovic mit „Gegessen“ aus ihrem eigenen Schatten. Ihre Autobiografie ist eine Geschichte zwischen Scheitern und Sehnen. Verzweiflung und Erwartung. Werden und Sein. Die einer Essstörung, unter der viel mehr verborgen lag. Und die nach vielen Jahren Vor- und Rückfälle, ambulanter und stationäre Therapie und immer begleitet von Menschen, die liebten und stützen, wenn sie es selbst nicht konnte, schließlich ein glückliches Ende fand.

Derzeit arbeitet Vukovic an ihrem dritten Buch und ist als Speakerin der „F. Foundation – für Suchtprävention und Aufklärung“ aktiv. Sie liest, erzählt und diskutiert unter anderem in Justizvollzugsanstalten, Schulen, auf Panels, im Radio und TV.